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Münzankauf Nordrhein-Westfalen
Münzen in Nordrhein-Westfalen verkaufen: Ihr regionaler Ankäufer
HSK Münzen kauft Münzen in ganz Nordrhein-Westfalen an, per versichertem Versand aus jeder Stadt, kostenlos für Sie. Unser Standort in Sundern im Sauerland liegt zentral in NRW und ist auch für einen persönlichen Besuch gut erreichbar.
Wir kaufen Goldmünzen, Silbermünzen, DM- und Euro-Münzen, historische Münzen sowie komplette Sammlungen und Nachlässe an. Als Mitglied im Berufsverband des deutschen Münzhandels stehen wir für transparente Bewertungen und faire Preise.
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Michael Grothe
HSK Münzen
Geschäftsführer · geseo GmbH
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Persönliche Termine vereinbaren wir immer individuell, meist telefonisch oder per E-Mail. Ein spontaner Besuch ist an unserer Adresse nicht möglich.
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Wir kommen auch zu Ihnen. Deutschlandweite Termine sind nach Vereinbarung möglich.

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Häufig gestellte Fragen
Der Ablauf ist ganz einfach: Kontaktieren Sie uns per Telefon, E-Mail oder über das Formular auf dieser Seite. Senden Sie uns Fotos Ihrer Münzen. Wir erstellen Ihnen innerhalb von 48 Stunden ein unverbindliches Angebot. Wenn Sie einverstanden sind, senden Sie die Münzen versichert an uns (Versandkosten übernehmen wir). Nach Prüfung erfolgt die Auszahlung sofort per Überweisung oder Barzahlung.
Nein, das ist nicht nötig. Der gesamte Prozess kann bequem per Post abgewickelt werden. Wir senden Ihnen auf Wunsch kostenlos Verpackungsmaterial zu. Natürlich sind Sie auch herzlich willkommen, uns persönlich in Sundern zu besuchen, nach vorheriger Terminvereinbarung.
Kein Problem: Unser Angebot ist immer unverbindlich. Wenn Sie nicht einverstanden sind, senden wir Ihnen Ihre Münzen auf unsere Kosten vollständig und versichert zurück. Ihnen entstehen keinerlei Kosten oder Verpflichtungen.
Der Wert einer Münze hängt von vielen Faktoren ab: Material (Gold, Silber), Seltenheit, Erhaltungszustand, Jahrgang und Nachfrage bei Sammlern. Besonders wertvoll sind oft Goldmünzen, seltene historische Prägungen und gut erhaltene Sammlerstücke. Lassen Sie uns Ihre Münzen bewerten: Oft stecken überraschende Schätze in einer Sammlung.
Ja, wir kaufen sowohl einzelne Münzen als auch ganze Sammlungen und Nachlässe an. Auch wenn Sie nur eine einzige wertvolle Münze haben, erhalten Sie bei uns eine kostenlose und unverbindliche Bewertung.
In der Regel erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden nach Eingang Ihrer Fotos ein schriftliches Angebot. Bei sehr großen Sammlungen oder seltenen Stücken kann es etwas länger dauern. Wir informieren Sie in jedem Fall über den aktuellen Stand.
Sie müssen dafür nicht extra einen Münzhändler in Ihrer Nähe aufsuchen. Bei HSK Münzen läuft der gesamte Ankauf bequem online ab. Sie senden uns Fotos Ihrer Münzen über das Kontaktformular, wir bewerten sie innerhalb von 48 Stunden und übernehmen die Versandkosten. So erreichen Sie einen erfahrenen Münzankäufer, egal wo in Deutschland Sie wohnen, ohne Anfahrt und ohne Zeitverlust.
In der Regel nicht: Banken kaufen normalerweise keine Münzsammlungen oder Einzelstücke an, da ihnen die numismatische Fachkenntnis zur Wertbestimmung fehlt. Als spezialisierter Münzhändler bewerten wir Ihre Münzen fachgerecht nach aktuellem Material- und Sammlerwert und machen Ihnen ein faires, unverbindliches Angebot.
Münzgeschichte Nordrhein-Westfalen
Münzgeschichte in Nordrhein-Westfalen
Wer im Rheinland und in Westfalen Münzen prägte
Viele rheinische und westfälische Münzherren prägten den rheinischen Groschen nach, der auch Weißpfennig heißt. Köln versorgte auch Westfalen mit Münzen. Aus Westfalen sind Kölner Münzen schon aus dem späten 9. Jahrhundert als Funde bekannt, allerdings nur als Einzelstücke. Das führt zuerst nach Köln.
Köln: vom Pfennig der Erzbischöfe zur Stadtmünze
In Köln wurde zeitweise schon zur Römerzeit und unter den Merowingern geprägt. Zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert ließen der König und der Erzbischof dort Münzen schlagen, teils gemeinsam. Unter Erzbischof Hermann II. (1039 bis 1056) verdrängte dessen Name den des Königs. Nach Noss stand Köln im 13. Jahrhundert wohl an der Spitze der deutschen Städte, und sein Pfennig erwarb nach Noss Weltruf.
Riehl, der Albus und das Münzrecht der Stadt
In Riehl entstanden von 1357 bis 1473 mit Unterbrechungen Gold- und Silbermünzen im Auftrag der Kölner Erzbischöfe, über 130 Münztypen, darunter der Weißpfennig. Geprägt wurde in einer Burg oder einem Gebäude, das nur Burg genannt wird. Der Weißpfennig heißt auch Albus, lateinisch für „weiß“. Das helle Aussehen geht auf den hohen Silbergehalt zurück. Als Zeitpunkt der Einführung gilt die Mitte des 14. Jahrhunderts, durch einen Trierer Erzbischof. Urkundlich nachweisbar ist er erstmals 1372.
Danach erhielt die Stadt Köln ein eigenes Münzrecht, je nach Quelle am 15. Januar 1474 oder am 19. September 1475.
Herzogtum Berg: Nachbildung und eigene Prägung
Die bergischen Grafen orientierten sich am Kölner Geld. Adolf I. ließ einen silbernen Pfennig schlagen, der dem Kölner Geld bis auf die Umschrift glich. 1275 erhielt Graf Adolf V. das Recht, den Prägeort nach Wipperfürth zu verlegen. Die dortigen Münzen sind keine Nachahmungen mehr.
Soest, Dortmund und die Abtei Werden
Bei Selm-Bork fand man 65 Pfennige, alle von einem Kölner Typ. Es ist der älteste mittelalterliche Münzschatzfund Westfalens. Im westlichen Westfalen wurde erst im späten 10. Jahrhundert in Dortmund geprägt, zuvor war Köln der nächste Prägeort. In Westfalen ahmte man den Kölner Typ vor allem im 11. und 12. Jahrhundert vielfach nach. Mittelpunkt war Soest, wo Köln einen Außenposten hatte.
Die Abtei Werden erhielt ihr Münzrecht laut Überlieferung 974, doch das Privileg gilt als zweifelhaft. Worauf das Münzrecht der Abtei beruht, ist unklar. Von etwa 1080 sind Werdener Münzen überliefert. 1636 entstand eine große silberne Münze von rund 47 Millimetern. Sie war kaum für den Geldumlauf gedacht.
Der Reichskreis und die Münzaufsicht
Der Niederrheinisch-Westfälische Reichskreis, 1500 eingerichtet, umfasste Herrschaftsgebiete bis an die Maas. Ab 1556 bemühte er sich um ein einheitliches Münzwesen. Seit der Reichsmünzordnung von 1566 beaufsichtigte er die Prägung der münzberechtigten Reichsstände. Die Prägung der Abtei Werden hing von der Zustimmung anderer Staaten ab.
Notmünzen der Provinz Westfalen 1921 bis 1923
Die Landesbank der preußischen Provinz Westfalen ließ 1921, 1922 und 1923 Notmünzen prägen. Auf der einen Seite zeigen sie das springende Westfalenross, auf der anderen meist den Kopf des Freiherrn vom Stein. Nach einer Darstellung wurden nur die Stücke von 1921 als Notgeld verwendet, nach einer anderen die von 1921 und 1922. Die Stücke von 1923 haben Medaillencharakter und waren nie echte Zahlungsmittel. Eines davon trug mit einer Billion Mark den höchsten Betrag, den eine deutsche Münze bis dahin nannte. Am 15. November 1923 wurde eine neue Währungsordnung eingeführt, die Inflation war damit beendet. Das 1-Billion-Mark-Stück kam erst Anfang 1924 zur Ausgabe.