HSK Münzen
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Münzankauf · Region Bonn / Rhein-Sieg

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Sie möchten Ihre Münzsammlung in Bonn verkaufen? HSK Münzen bietet einen fairen Münzankauf für Goldmünzen, Silbermünzen, DM-Münzen und historische Sammlungen aus der Region Rhein-Sieg — bequem per Versand und schnell.

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      Michael Grothe, Geschäftsführer der HSK Münzen / geseo GmbH

      Michael Grothe

      HSK Münzen

      Geschäftsführer · geseo GmbH

      59846 Sundern (Sauerland)

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      Häufig gestellte Fragen

      Münzen in Bonn verkaufen — faire Preise, schnelle Abwicklung

      In Bonn und der Region Rhein-Sieg kaufen wir Münzen per versichertem Versand an, kostenlos für Sie. Als ehemaliger Regierungssitz hat Bonn eine besondere Münzgeschichte: Gedenkprägungen, Bundesmünzen und historische Stücke aus der Hauptstadtzeit sind bei Sammlern besonders gefragt.

      Kostenlose Bewertung, Angebot innerhalb von 48 Stunden: Wir kaufen Goldmünzen, Silbermünzen, DM- und Euro-Münzen, historische Münzen und komplette Sammlungen an. Münzen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zu verkaufen zahlt sich bei uns fair aus.

      Für Nachlässe und größere Sammlungen aus dem Raum Bonn und Köln sprechen Sie uns an. Ab einem gewissen Umfang kommen wir auch zu Ihnen.

      Bonn war Residenzstadt der Kurfürsten

      Bonn zählt zu den ältesten Städten Deutschlands, war aber jahrhundertelang weit mehr als ein beschaulicher Ort am Rhein. Die Stadt war Residenzstadt der Kurfürsten von Köln, einer der mächtigsten Fürstenfamilien des Heiligen Römischen Reichs. Von 953 bis zur Auflösung des alten Reichs 1801 waren die Erzbischöfe von Köln gleichzeitig Kurfürsten und damit an der Wahl des deutschen Kaisers beteiligt. 1597 machte Ferdinand von Bayern Bonn offiziell zur Residenzstadt des Kurfürstentums Köln, politische Hauptstadt eines der einflussreichsten Territorien am Rhein.

      Kurfürstliche Münzen entstanden in Bonn nach der Vertreibung aus Köln

      Die Verbindung der Kölner Erzbischöfe zur Münzprägung in Bonn geht weiter zurück: Nach der Schlacht bei Worringen 1288, in der die Kölner Bürger die Erzbischöfe aus ihrer eigenen Stadt vertrieben, verlagerten die Kurfürsten ihre Münzprägung in umliegende Städte, ausdrücklich auch nach Bonn. Von da an entstanden am Rhein kurfürstliche Taler, Groschen und Goldmünzen, die das Bildnis des jeweils regierenden Kurfürsten trugen und im gesamten Rheinland als Zahlungsmittel anerkannt waren.

      Diese Kurfürsten-Taler des 15. bis 18. Jahrhunderts gehören heute zu den begehrtesten frühneuzeitlichen Münzen der Region. Auf Auktionen erzielen vollständig erhaltene Exemplare mit klarem Porträtbild und gut lesbarer Umschrift teils erhebliche Preise. Wer in einem Bonner oder Rheinländer Nachlass auf unbekannte ältere Silbermünzen mit geistlichem Wappen oder Bischofsporträt stößt, sollte diese unbedingt bewerten lassen.

      Beethoven auf Münzen, das Bonner Notgeld von 1920

      Bonn war nicht nur Residenz, sondern auch Geburtsstadt eines der bedeutendsten Musiker der Weltgeschichte, Ludwig van Beethoven, geboren 1770. In der Zeit des Geldmangels nach dem Ersten Weltkrieg entstand 1920 eine der bemerkenswertesten Notgeldprägungen Deutschlands: Die Stadt Bonn gab Notgeldmünzen in 10, 25 und 50 Pfennig heraus, gestaltet vom Künstler Karl Menser mit Beethovens Porträt auf der Vorderseite und der Inschrift „BEETHOVEN / BONN * 1770 / 1920“. Dieses Beethoven-Notgeld ist heute ein gesuchtes Sammlerstück, keine andere Stadt hat ihren berühmtesten Sohn so direkt auf ihrer Notgeldprägung verewigt. Vollständige Sätze aller drei Nennwerte in gutem Zustand sind auf dem Sammelmarkt entsprechend gefragt.

      Bundesrepublik-Gedenkprägungen mit Bonn-Bezug

      1949 wurde Bonn zur Bundeshauptstadt der Bundesrepublik Deutschland, und eine neue numismatische Ära begann. Die 5-DM-Silbergedenkmünze „Ludwig van Beethoven“ von 1970, ausgegeben zum 200. Geburtstag des Komponisten, ist in Bonner Haushalten bis heute besonders häufig anzutreffen. Die 10-DM-Silbergedenkmünze „2000 Jahre Bonn“ von 1989 feierte das außergewöhnliche Alter der Stadt und zählt zu den meistgesammelten Gedenkmünzen der Bonner Republik in der Region. Beide Stücke liegen in Schuhkartons, Schatullen und Sammelordnern quer durch den Rhein-Sieg-Kreis.

      Die Bonner Republik brachte fünfzig Jahre Gedenkprägungen

      Von 1949 bis zum Umzug nach Berlin 1999 war Bonn fünfzig Jahre lang Bundeshauptstadt, ein halbes Jahrhundert mit enormer Dichte an Gedenkprägungen: offizielle Silbermünzen der Bundesrepublik, Medaillen auf bedeutende Ereignisse der deutschen Nachkriegsgeschichte, Bundespräsidenten-Medaillen und Diplomatiegeschenke. Besonders Familien mit politischem oder diplomatischem Hintergrund besitzen häufig Teile dieser Sammlung, oft ohne den Wert einschätzen zu können.

      Was aus Bonner und Rhein-Sieg-Haushalten heute auf den Markt kommt

      Antike Stadtgeschichte, kurfürstliche Residenztradition und Bundeshauptstadt-Erbe treffen in der Region Bonn auf einzigartige Weise zusammen, und das spiegelt sich deutlich in den Nachlässen wider. Kurfürstliche Münzen des 16. bis 18. Jahrhunderts aus dem Erzbistum Köln tauchen im Raum Bonn regelmäßig auf. Beethoven-Notgeld von 1920 ist in Bonner Haushalten häufiger anzutreffen als anderswo. Bundesrepublik-Gedenkmünzen, 5-DM- und 10-DM-Silberstücke aus den 1950er bis 1990er Jahren, finden sich in vielen Haushalten. Goldmünzen aus der Nachkriegszeit sind auch im Rhein-Sieg-Kreis häufig. Und nicht selten tauchen diplomatische Medaillen und Ehrenprägungen auf, Überbleibsel aus der Zeit, als Bonn das politische Zentrum der Bundesrepublik war.

      Was Ihre Münzen wert sind, müssen Sie nicht wissen, das ist unsere Aufgabe. Schicken Sie uns Fotos, innerhalb von 48 Stunden erhalten Sie eine kostenlose, unverbindliche Einschätzung. Den Versand übernehmen wir vollständig. Für größere Bestände und Nachlässe aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis kommen wir ab einem gewissen Umfang auch persönlich vorbei.