HSK Münzen
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Münzankauf · Region Essen / Ruhrgebiet

Münzankauf in Essen.
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Sie möchten Ihre Münzsammlung in Essen verkaufen? HSK Münzen übernimmt den Münzankauf für Goldmünzen, Silbermünzen, DM-Münzen und historische Sammlungen — bequem per Versand, schnell und zu fairen Marktpreisen.

Münzen in Essen bewerten lassenKein Ladengeschäft vor Ort · persönliche Termine nach Vereinbarung

In 4 Schritten zum Verkauf

Transparent, sicher und ohne versteckte Kosten. Sie behalten die volle Kontrolle bis zur Auszahlung.

  1. Kundin fotografiert ihre Muenzsammlung und kontaktiert HSK Muenzen
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  2. Experte begutachtet Muenzen und erstellt ein Ankaufsangebot
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      Michael Grothe, Geschäftsführer der HSK Münzen / geseo GmbH

      Michael Grothe

      HSK Münzen

      Geschäftsführer · geseo GmbH

      59846 Sundern (Sauerland)

      Mo.–Fr. 09:00–19:00 Uhr

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      Persönliche Termine vereinbaren wir immer individuell, meist telefonisch oder per E-Mail. Ein spontaner Besuch ist an unserer Adresse nicht möglich.

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      Häufig gestellte Fragen

      Münzen in Essen verkaufen — schnell, sicher, fair

      Aus Essen und dem gesamten Ruhrgebiet kaufen wir Münzen per versichertem Versand an, kostenlos für Sie. Nach Eingang bewerten wir Ihre Münzen und melden uns innerhalb von 48 Stunden mit einem unverbindlichen Angebot.

      Egal ob Einzelstück oder ganze Sammlung: Wir kaufen Goldmünzen, Silbermünzen, DM- und Euro-Münzen, historische Münzen und Nachlässe zu fairen Marktpreisen. Münzen aus Essen zu verkaufen dauert bei uns oft nur wenige Tage bis zur Auszahlung.

      Bei größeren Beständen oder Nachlässen aus Essen sprechen Sie uns gerne direkt an, gemeinsam finden wir den besten Weg.

      Essen wurde jahrhundertelang von Frauen regiert

      Kohle, Stahl, Krupp: Wer an Essen denkt, denkt selten an eine viel ältere und überraschendere Geschichte. Jahrhundertelang wurde die Stadt von Frauen regiert, die ihre eigenen Münzen prägten. Das Stift Essen, ein bedeutendes Damenstift aus dem frühen Mittelalter, zählte über Jahrhunderte zu den mächtigsten kirchlichen Institutionen im heutigen Ruhrgebiet. Rund 120 Quadratkilometer zwischen Emscher und Ruhr, mit etwa 3.000 abgabepflichtigen Bauernhöfen, beherrschten die Äbtissinnen des Stifts von ihrer Residenz Schloss Borbeck aus, für rund 500 Jahre Sitz dieser regierenden Stiftsdamen. Als Reichsstift vertraten die Äbtissinnen ihre Institution sogar auf dem Reichstag, politisch gleichgestellt mit weltlichen Fürsten.

      Borbecker Gulden und Groschen aus dem 15. Jahrhundert

      Ab dem Jahr 1400 besaßen die Essener Äbtissinnen das Münzrecht und nutzten es. Auf Burg Borbeck entstanden der Borbecker Gulden und der Borbecker Groschen, ausgegeben im Namen des Stifts Essen und anerkannt als Währung zwischen Emscher und Ruhr. Diese stiftischen Prägungen gehören heute zu den seltensten und für Sammler interessantesten Zeugnissen der westfälisch-rheinischen Numismatik, auf dem freien Markt tauchen sie kaum noch auf. Wer eines besitzt, hält ein echtes historisches Dokument in Händen, das Wohlstand und Unabhängigkeit des mittelalterlichen Stifts belegt.

      Das Ende des Stifts und der Beginn der Industriegeschichte

      1802 marschierten preußische Truppen in das Stift Essen ein. Am 18. April 1803 wurden beide Kapitel des Stifts per Kabinettsbeschluss aufgelöst, nach fast tausend Jahren stiftischer Herrschaft. Was folgte, war bemerkenswert: Die letzte regierende Äbtissin investierte ihr Kapital in die neu entstehenden Eisenhütten der Region und verkaufte ihre Anteile 1805 für 23.800 Reichstaler an die Brüder Haniel. Aus dieser Investition entstand die Gutehoffnungshütte, eines der prägendsten Industrieunternehmen des Ruhrgebiets. Mit dem Stift endete die eigenständige Münzprägung. Die wirtschaftliche Kraft dahinter floss trotzdem direkt in den industriellen Aufstieg des 19. Jahrhunderts.

      Krupp, Zeche und Werksmedaillen

      Eine neue Art numismatischer Zeugnisse brachte das 19. und frühe 20. Jahrhundert ins Ruhrgebiet: Werksmedaillen und Jubiläumsprägungen großer Industrieunternehmen. Krupp, die Gutehoffnungshütte und zahlreiche Zechen ließen zu Betriebsjubiläen, technischen Meilensteinen und besonderen Ereignissen eigene Medaillen prägen, hochwertige Bronze- und Silberstücke für verdiente Mitarbeiter, Geschäftspartner und Ehrengäste. Heute bilden diese Industriemedaillen des Ruhrgebiets ein eigenes Sammelgebiet. Wer in Essen einen alten Haushalt auflöst, stößt überdurchschnittlich häufig auf solche Stücke, versteckt in Schubladen, Wertschatullen oder unter alten Briefen und Urkunden.

      Was aus Essener Haushalten heute auf den Markt kommt

      Arbeiter- wie Bürgerhaushalte des Ruhrgebiets kannten die Industriestadt Essen gleichermaßen, und beide Schichten sammelten Münzen. Kaiserreich-Münzen (1871 bis 1918) sind entsprechend in beiden Milieus anzutreffen. Goldmünzen wie Krügerrand, Wilhelmsgold oder österreichische Dukaten wurden besonders in bürgerlichen Haushalten des 20. Jahrhunderts als Wertreserve gehalten. Notgeld aus der Inflationszeit 1914 bis 1923 ist im Ruhrgebiet besonders häufig, weil Industriebetriebe, Zechen und Gemeinden eigene Notmünzen und Scheine ausgaben. Und dann gibt es die seltenen Fälle: Borbecker Groschen oder andere stiftische Münzen aus dem 15. oder 16. Jahrhundert, die in alten Erbhinterlassenschaften plötzlich auftauchen. Wer solche Stücke findet, sollte sie keinesfalls unterschätzen.

      Was Ihre Münzen wert sind, müssen Sie nicht wissen, das ist unsere Aufgabe. Fotos genügen für eine erste kostenlose Bewertung, innerhalb von 48 Stunden bekommen Sie eine unverbindliche Rückmeldung. Den Versand übernehmen wir vollständig. Die Industriegeschichte des Ruhrgebiets kennen wir gut und können auch ungewöhnliche Fundstücke einordnen. Für größere Nachlässe aus Essen kommen wir ab einem gewissen Umfang auch persönlich vorbei.